Sat Receivers Forum
WELCOME TO IPBOX RECEIVERS FORUM!
TO ACCESS THE WHOLE SITE YOU WILL NEED TO REGISTER.

Please check out the new section for UHD/HEVC receivers. Everyone is invited to write his opinion and experiences with these new boxes. Thanks.
Android or Enigma2 receivers? Poll is in Global Announcement.
Poll
ANDROID or ENIGMA2 receiver -wich is better
Android receiver
36% / 5
Enigma 2 receiver
64% / 9
Who is online?
In total there are 12 users online :: 0 Registered, 0 Hidden and 12 Guests :: 1 Bot

None

February 2018
MonTueWedThuFriSatSun
   1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728    

Calendar

Statistics
We have 5358 registered usersThe newest registered user is ivanuskaOur users have posted a total of 4926 messagesin 2948 subjects
Social bookmarking
Social bookmarking digg  Social bookmarking delicious  Social bookmarking reddit  Social bookmarking stumbleupon  Social bookmarking slashdot  Social bookmarking yahoo  Social bookmarking google  Social bookmarking blogmarks  Social bookmarking live      

Pastrati adresa Ipbox Receivers Forum pe site-ul dvs. de bookmarking social

Bookmark and share the address of Sat Receivers Forum on your social bookmarking website
Share
View previous topicGo downView next topic
avatar
elan@work
Moderator
Moderator
Points : 9292
Reputation : 18
http://www.hdfreaks.cc/index.php

Bayerntrojaner: Datenschützer sieht gravierende Mängel bei TK-Überwachung

on 2012-08-02, 19:04
Der bayerische Datenschützer Thomas Petri hat seinen Prüfbericht zur Nutzung der Quellen-TKÜ durch bayerische Behörden veröffentlicht. Da das Land Bayern ausschließlich Software der Firma Digitask benutzt, liegt somit eine weitere Beurteilung neben der des Bundesdatenschützers vor. Auch darin heißt es, dass gravierende Fehler gemacht wurden und die Quellen-TKÜ mangelhaft ist.

Die bayerischen Strafverfolgungsbehörden haben im Zeitraum von 2008 bis 2011 in 23 Fällen nach richterlicher Anordnung eine Quellen-TKÜ (Telekommunikationsüberwachung) mit Trojaner-Software der Firma Digitask durchgeführt. Dabei ging es nicht darum, terroristische Gefahren abzuwehren. Der Datenschützer weist darauf hin, dass erst geprüft wurde, nachdem der Chaos Computer Club den bayerischen Staatstrojaner 0zapftis enttarnen und seine Funktionsweise entschlüsseln konnte.

Petri bemängelt, dass die TK-Überwachungsaktionen unvollständig dokumentiert wurden. So seien die Abläufe nicht nachvollziehbar. Die von Digitask gelieferte Software sei fehlerhaft gewesen, da sie in 4 von 20 Fällen Browser-Screenshots ermöglichte, was nicht richterlich angeordnet gewesen sei. In 2 weiteren Fällen bei Testinstallationen der Datenschützer waren verbotene Screenshots des gesamten Bildschirms möglich. In 9 von 20 Fällen hätten die Behörden komplette Softwarelisten der abgelauschten Rechner ausgelesen und gespeichert, ohne dass dies angeordnet worden sei. Die Softwarelisten auszulesen sei dabei besonders bedenklich, so könne eine Quellen-TKÜ womöglich nicht von einer verbotenen Onlinedurchsuchung unterschieden werden.

Abseits der Technik bemängelt der Datenschützer, die Strafverfolger hätten nicht den Quellcode einsehen können. Als höchst bedenklich wertete er, dass das private Wartungspersonal der Firma Digitask nicht auf das Datengeheimnis nach dem Verpflichtungsgesetz hingewiesen worden sei.

Auch seien ausländische Server zur TKÜ-Ausleitung benutzt worden, die fremdstaatlichen Rechten unterliegen. Die dabei eingesetzte Verschlüsselung sei für die Jahre 2008 bis 2010 ausreichend, heute aber technisch unzureichend. Über den gesamten Zeitraum hinweg sei die Überwachungskonsole nicht mit Updates versorgt und die Nutzung nicht protokolliert worden.

Schließlich seien die Betroffenen nach Beendigung der Quellen-TKÜ nicht ausreichend über die "Integritätsbeeinträchtigung" ihrer Rechner informiert worden, da in den einigen Fällen die Quellen-TKÜ einfach abgeschaltet, der aufgespielte Trojaner aber nicht entfernt worden sei. In anderen Fällen, bei denen nach Angaben der Strafverfolger eine Deinstallation erfolgte, konnten die Datenschützer mangels Zugriff auf die Rechner nicht feststellen, wie gut dieser Schritt gelöst wurde.

Im Einzelnen beschäftigt sich der Petris Bericht ausführlich mit 9 Fällen bayerischer Staatsanwaltschaften, in denen es hauptsächlich um die Ausleitung von VoIP-Gesprächen via Skype ging. Die Quellen-TKÜ sei ein Verfahren, das erst am Anfang seiner Zweckmäßigekeit stehe und müsse verbessert werden.

Quelle: heise.de

___________________________________


Very Happy Humor ist wenn man trotzdem lacht Very Happy
IpBot
Moderator
Mesaje : 200
Data de înscriere : 07/01/2013

    Ads


    View previous topicBack to topView next topic
    Permissions in this forum:
    You cannot reply to topics in this forum